1810 veröffentlichte die „Arnoldische Buchhandlung“ in Dresden
die 1. Auflage des
„Organon der rationellen Heilkunde“ von Samuel
Hahnemann
Mit seiner Publikation dokumentierte Hahnemann vor
200 Jahren die Gesetzmäßigkeiten seiner medizinischen
Behandlungsmethoden und dem Anspruch der Homöopathie als
Heilkunst.
§ 1: „Des Arztes höchster und einziger Beruf ist,
kranke Menschen gesund zu machen, was man Heilen nennt“.
Das historisch bedeutsame Datum für die
homöopathische Therapie löste bis heute aus vielerlei Gründen zwar
keine Revolution aus – leider –, elektrisierte jedoch über die
Jahre Kritiker und Anhänger dieser komplementärmedizinischen
Heilmethode gleichermaßen. Gerade in unserer aktuellen,
konfliktträchtigen gesundheitspolitischen Diskussion und im
globalisierten Spannungsfeld eines kostentreibenden
Medizinbetriebes ist eine entsprechende Würdigung durch eine
vertiefende Veranstaltungsreihe des DZVhÄ mehr als nur eine
Verpflichtung!
Die Veranstaltungen beschäftigen sich mit den wichtigsten Konzepten
der Homöopathie; sie richten sich an Ärzte, Politiker, Journalisten
und an die interessierte Öffentlichkeit.
Auftaktveranstaltung, 10. April, Hamburg
Chronische
Infektionskrankheiten und Seuchen – eine homöopathische
Erfolgsgeschichte
Vortrag und Diskussion mit Curt Kösters (1. Vorsitzender des DZVhÄ,
Hamburg) und Dr. Anton Rohrer (Großlobming, Österreich)
Mitveranstalter: Homöopathische Bibliothek Hamburg
16 - 19 Uhr, Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky
(Vortragsraum), Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg
• Ausstellung Organon 1810–2010 „Werkzeuge“ 16. April–15.
November 2010, Europäische Bibliothek für Homöopathie, Wallstr.
48, Köthen (Anhalt)
• Kongress: Ähnlichkeitsprinzip – Similia Similibus Curentur
13.–15. Mai 2010, 160. Jahrestagung des DZVhÄ, Köthen (Anhalt)
www.homoeopathie-kongress.de
• Individualisierung und Versorgungsforschung – Ergänzung oder
Gegensatz? Prof. Dr. Claudia Witt und Dr. Michael Teut vom
Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie
der Charité Berlin 16. Juni, 18.30 Uhr, Landesvertretung
Sachsen-Anhalt, Luisenstr. 18, 10117 Berlin
• Anamnese und Dokumentation Prof. Dr. Martin Dinges,
Institut für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung und
Dr. Klaus Holzapfel 7. Juli, 19 Uhr, Literaturhaus,
Breitscheidstr. 4, 70174 Stuttgart
• Grundlagenforschung zur Potenzierung und Einsatz verschiedener
Potenzen in der Praxis Dr. Stephan Baumgartner, Universität
Bern (KIKOM) und Dr. Silke Meisel (Dresden) 1. Oktober,18.30
Uhr, Alte-Nikolaischule, Nikolaikirchhof 2, 04109 Leipzig
• Inspiration Organon – Symposium der Hahnemanngesellschaft
1.–3. Oktober, Ingolstadt
• Wissenschaftlichkeit und Arzneimittelprüfung in
Zusammenarbeit mit der Karl und Veronica Carstens-Stiftung,
Oktober, Essen
• 200 Jahre Organon - ein Resümee ICE 10 – Internationaler
Coethener Erfahrungsaustausch 11.–13. November 2010, Schloss
Köthen, Köthen (Anhalt)
• Krankheits- und Heilungskonzept – Homöopathie im
Krankenhaus Dr. Artur Wölfel, Oberarzt, Krankenhaus für
Naturheilweisen und Prof. Michael Frass, Universitätsklinik Wien,
17. November, 18.30 Uhr, Krankenhaus für Naturheilweisen,
München
Externer Partner:
• Ausstellung „Homöopathie – 200 Jahre Organon“
12. Mai–17. Oktober 2010, Deutsches Medizinhistorisches Museum,
Ingolstadt
Weitere Informationen: www.organon2010.de